3.LigaLSCLONGERICHER HEIM-FESTSPIELE

Der LSC begeistert abermals das heimische Publikum, entscheidet das rassige Derby gegen den HC Rhein Vikings verdient mit 31:28 (16:14) für sich und bleibt zu Hause in dieser Saison ungeschlagen.

Nach der schwachen Vorstellung eine Woche zuvor wirkte das Team um das Trainer-Trio Klisch, Born und Janssen von Beginn fokussiert und wesentlich aggressiver als bei der höchsten Saisonniederlage in Gummersbach. Angetrieben durch Mittelmann Simon Schlösser und Ex-Viking Bennet Johnen erwischte der LSC einen Blitzstart und legte ein 3:0 vor. Gästetrainer Jörg Bohrmann sah sich bereits nach 4 gespielten Minuten zur ersten Auszeit genötigt.

Während der Zweitligaabsteiger nun besser ins Spiel kam und sich der Vorsprung bei zwei Toren einpendelte konnte sich der LSC zunehmend auf den erneut stark haltenden Valentin Inzenhofer verlassen. Unter der Woche waren sowohl Inzenhofer als auch Torwart-Kollege Philipp Ruch aufgrund von Krankheit und Verletzung nur bedingt einsatzfähig, rechtzeitig zum Spiel meldeten sich  beide Torhüter jedoch spielbereit. Nach wie vor fehlte als wichtige Alternative, sowohl in der Deckung als auch im Angriff Kreisläufer Dustin Thöne. Als dann auch noch Daniel Koenen nach 10 Minuten mit einer roten Karte frühzeitig aus dem Spiel ausschied, machte sich unter den 450 Zuschauern zunehmend Nervosität breit.

In der 14. Minute sollte den Gästen durch den stark aufspielenden und sicheren Siebenmeterschützen David Denert (8/9) der erstmalige Ausgleich gelingen. Im Sinne einer Spitzenmannschaft zog der LSC in der Folgezeit jedoch abermals davon und lag durch einen Treffer von Torhüter Inzenhofer in der 28. Minute mit 16:12 in Front. Zwei Gegentreffer ließen den Vorsprung anschließend schmelzen, so dass beide Mannschaften mit einem 16:14 in die Halbzeitpause gingen.

In die zweiten 30 Minuten startete der LSC abermals konzentriert und ließ den Vorsprung durch Treffer von Schulz, Hartmann (2) und Pyszora (2) auf 21:17 anwachsen. Während man den Gäste-Rückraum gut im Griff hatte und wenig Entfaltungsmöglichkeiten gab, haderte die Mannschaft um Kapitän Tim Hartmann mit einigen Siebenmeter-Entscheidungen der Schiedsrichter Levermann/Rietenberg. Immer wieder war es folglich Gästespieler Denert, der sich erfolgreich gegen das Torhüter-Gespann des LSC durchsetzen konnte und den HC Rhein Vikings im Spiel hielt.

Im Angriff ließen sich die rot weißen LSC-Spieler auch durch die wechselnden und zunehmend offensiv agierende Gästeabwehr nicht aus dem Konzept bringen. Immer wieder fand man Lücken durch geschicktes Laufspiel und einstudierte Auftakthandlungen, so dass der LSC bis auf 25:20 (47′) davonzog.

In der Folgezeit leistete sich die Heimmannschaft ein paar Nachlässigkeiten, wodurch die Gäste auf 2 Tore verkürzen konnten. In dieser Zeit zahlte sich die Breite des Kaders aus, so dass der LSC mit Tomassini und Zerwas zwei frische Kräfte bringen konnte, die auch gleich wichtige Akzente setzten. Den Schlusspunkt unter einer starken LSC-Leistung setzte dann auch ebendieser Max Zerwas, der fünf Sekunden vor Schluss den 31:28 Endstand erzielte.

 

Der LSC spielte in folgender Aufstellung:

Inzenhofer (11/1 Paraden, 1 Tor), Ruch; Koenen, Peters, Duckert (n.e.), Pyszora (6), Hartmann (3), Schlösser (6/2), Mestrum (n.e.), Tomassini (2), Schulz (6), Johnen (4), Zerwas (1), Dahlke (2)

 

Die Stimmen zum Spiel – Trainer Andreas Klisch:

„Nach der schwachen Vorstellung in Gummersbach haben wir mit einer starken Abwehr den Gästen frühzeitig den Zahn gezogen. Nachdem wir uns unter der Woche konzentriert auf die verschiedenen Abwehr-Varianten und Offensiv-Konzepte der Rhein Vikings vorbereitet haben, waren wir in der Lage immer eine Antwort auf die unterschiedlichen Spiel-Konstellationen zu finden.

Auf diese gute Leistung wollen wir am kommenden Wochenende anknüpfen und den zweiten Auswärtssieg der Saison einfahren“

 

Weiter gehts für den LSC am Freitag, den 25.10 mit einem Auswärtsspiel beim Vorletzten Ahlener SG.

 

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ZWEITE SIEGT GEGEN OPLADEN

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