3.LigaAllgemeinLSCSpektakulärer Neuzugang beim LSC

2021-02-15 17:020
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Spektakuläre Rückkehr beim LSC

Pünktlich zum höchsten Feiertag Kölns (Rosenmontag) vermeldet der Longericher SC eine spektakuläre Neuverpflichtung. Nach drei Jahren beim TSV Bayer Dormagen kehrt Rückraumspieler Benjamin Richter zurück zum Longericher SC Köln. Richter ist beim LSC ein bekanntes Gesicht, schließlich war er maßgeblich an dem Aufstieg 2015 sowie an den erfolgreichen Jahren in der 3. Liga beteiligt. In seiner Zeit glänzte er sowohl als Torschütze als auch als kreativer Kopf auf dem Spielfeld und sorgte bei den Zuschauern immer wieder für Begeisterung.

Auch während seiner Zeit in Dormagen riss der Kontakt zum LSC nicht ab. So war Benni nach seinem Wechsel weiterhin in die Jugendarbeit eingebunden und agierte beispielsweise als Trainer bei Handballcamps oder Grundschul-AGs. Aktuell steht er noch für den Nachbarn aus Dormagen auf der Platte und trägt seinen Teil zu dem erfolgreichen Abschneiden in der 2. Liga bei.

 

Richter vereint Spielwitz und Torgefahr

Mit Richter gewinnt der LSC einen überaus flexibel einsetzbaren Spieler hinzu, der auf allen drei Rückraumpositionen Torgefahr ausstrahlt und mit Spielwitz immer wieder für Überraschungsmomente sorgt. Der 29-jährige Student wohnt in Köln und komplettiert die Nippeser-Fraktion im Kader des LSC.

 

LSC aktuell sprach mit Benni über seinen bevorstehenden Wechsel zum LSC.

LSC aktuell: Hallo Benni, nach drei Jahren beim TSV Bayer Dormagen läufst Du zur neuen Saison wieder im LSC-Trikot auf. Was sind deine Beweggründe für die Rückkehr zum LSC?

Benni: Hallo zusammen. Ich war zwar die letzten drei Jahre nicht mehr aktiver Spieler des LSC, hatte aber dennoch weiterhin guten und engen Kontakt zu vielen Personen
dort. Oftmals habe ich mir die Spiele live in der Halle oder noch einmal online angeschaut. Von daher ist der Kontakt zu den Jungs nie wirklich abgerissen. Ich bin vor drei Jahren bewusst den Schritt nach Dormagen gegangen, um zu schauen, ob ich auf diesem Niveau mithalten kann. Ich denke, ich kann zufrieden mit der Entscheidung sein, aber jetzt merke ich auch, dass mich andere Dinge im Leben mehr reizen. Auch beruflich möchte ich in nächster Zeit weiter vorankommen bzw. meinen Master abschließen, um dann auch im nächsten Jahr ins Referendariat gehen zu können. Ich denke, da ist der Schritt zurück zum LSC genau der richtige.

LSC aktuell: In den letzten drei Jahren hat sich der TSV zu einem Zweitliga-Spitzenteam entwickelt (aktuell stehen die Dormagener auf Tabellenplatz 5, Anm. der Red.). Wie hast Du Dich ganz persönlich in den letzten 3 Jahren weiterentwickelt, worauf können sich die LSC-Fans freuen?

Benni: Als Spitzenteam würde ich uns jetzt noch nicht wirklich bezeichnen. Wir können an einem guten Tag jeden Gegner schlagen, können aber auch genauso gut an einem schlechten Tag gegen jeden Gegner verlieren. Genau das zeichnet die 2. Liga aus und gerade deshalb macht es auch wirklich Spaß, dort zu spielen. Man muss einfach in jedem Spiel alles geben, um erfolgreich zu sein. Ich persönlich habe in den Jahren beim TSV viele Kleinigkeiten gelernt. Kleine Kniffe, die einem für sein eigenes individuelles Spiel nützlich sein können. Auch neben dem Spielfeld macht man natürlich Erfahrungen, die einen prägen und die man nicht vergessen wird. Da gab es gute und auch schlechte Erfahrungen, wobei die guten Erfahrungen natürlich deutlich überwiegen.

LSC aktuell: Der Kader des LSC verändert sich zur neuen Spielzeit, einige langjährige Spieler verlassen das Team, Chris Stark kehrt auf die Trainerbank zurück und bildet gemeinsam mit „Kiki“ Born und Philipp Krüger ein Trainer-Trio. Wie schätzt Du die Stärke der Mannschaft ein und wie sehen Deine Ziele mit dem LSC aus?

Benni: Dass Tim und Dennis den Verein verlassen, finde ich persönlich natürlich schade. Ich habe mit beiden einige Jahre zusammengespielt und hätte mich natürlich gefreut, nächstes Jahr wieder im selben Team mit ihnen zu spielen. Auch mit Bennet hätte ich nochmal sehr gerne zusammengespielt, aber wer weiß, vielleicht ergibt sich ja noch irgendwann einmal die Gelegenheit…Ich freue mich aber trotzdem sehr auf die kommende Saison, weil noch einige meiner ehemaligen Teamkollegen von vor 3 Jahren beim LSC spielen. Auch die neue Trainerkonstellation finde ich gut. Mir persönlich gefällt es, wenn Aufgaben aufgeteilt werden und jeder das macht, was er am besten kann. Chris und Kiki kenne ich ja auch noch aus meiner vorherigen Zeit beim LSC.

Ich denke, dass wir in der nächsten Saison wieder eine sehr gute Mannschaft beim LSC haben werden, die an einem guten Tag jeden Gegner schlagen kann. Ich persönlich würde mir wünschen, dass (gerade durch den Umzug von Chorweiler nach Longerich) wieder eine gewisse Aufbruchsstimmung erzeugt wird und die Heimspiele des LSC wieder echte Highlights werden. Eine volle Halle, in der es brodelt und wo das Spiel für jeden Gegner zu einer Herkules-Aufgabe wird. Und danach darf das ein oder andere Kölsch mit den Fans natürlich nicht fehlen!

LSC aktuell: In der Zeit beim LSC warst Du insbesondere für die jüngsten Handballer ein Vorbild und ein Grund dafür, dass zahlreiche Kids den Weg zu den Heimspielen gefunden haben. Gibt es schon Anzeichen, dass Du abermals als Trainer einer Jugendmannschaft agierst?

Benni: Die Anzeichen gibt es auf jeden Fall. Das ein oder andere Detail muss hier aber noch geklärt werden. Mir bereitet die Arbeit mit den Kindern auf jeden Fall viel Freude und ich habe auch schon gehört, dass gerade die jüngsten Mitglieder beim LSC schon äußerst talentiert sein sollen 😉

LSC aktuell: Dieses Jahr fällt Karneval leider der Corona-Pandemie zum Opfer. Auf welche Dinge, außer der legendären LSC-Karnevalsparty, freust Du Dich bei deiner Rückkehr?

Benni: Das stimmt, die LSC-Karnevalsparty ist ein Event, welches rot im Kalender stehen sollte! Abgesehen davon freue ich mich aber darauf, dass ich mit vielen Freunden bald wieder zusammen auf der Platte stehen werde, und das auch noch in neuer Halle in Longerich. Viele Leute im Verein habe ich noch in guter Erinnerung und auch hier freue ich mich natürlich, dass man sich bald wieder öfter sehen wird. Außerdem wird es auch schön sein, nicht mehr die Verpflichtung zu haben, dass man jeden Abend zum Training muss. Auf den ein oder anderen freien Abend mehr als jetzt freue ich mich auf jeden Fall auch schon sehr!

Lieber Benni, wir bedanken uns für das Gespräch, wünschen Dir für den weiteren Saisonverlauf mit dem TSV Bayer Dormagen alles Gute und freuen uns, Dich schon bald wieder im LSC-Trikot zu sehen.

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