3.LigaLSC SETZT SIEGESSERIE FORT

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TUSEM ESSEN – LONGERICHER SC KÖLN 34:37 (14:19)

In einem hochklassigen temporeichen Drittligaspiel entführte der LSC beide Punkte aus Essen und siegte 37:34.

71 Tore in einem Spiel, das lässt das Zuschauerherz höher schlagen. Aus dem LSC-Lager hatte man bereits im Vorhinein vernommen, dass es eine torreiche Begegnung werden könnte. Es wurde das torreichste Auswärtsspiel der Longericher Drittligageschichte, zuletzt hatte es im April 2016 beim 38:32 in Krefeld 70 Tore gegeben.

Das 2:1 für Essen war die einzige Führung der Heimmannschaft an diesem Sonntagabend. Im Anschluss übernahm der LSC die Führungsposition und ging beim 3:7 erstmals mit 4 Toren Differenz in Führung, nachdem man zwei technische Fehler mit Gegenstößen bestraft hatte. Die 2-4 Tore-führung hatte nun öange Bestand, weil es beide Mannschaften schafften, gute Angriffe zu spielen und effektiv zu agieren. Daniel Koenen netzte in der 24. Minute zum 9:14 ein, der LSC führte erstmal mit 5 Treffern und wusste in dieser Phase vor allem im Rückraum zu gefallen. 5 Tore Vorsprung hieß es auch zur Pause, nachdem Max Zimmermann mit dem Pausegong von Linksaußen einen seiner 9 Treffer erzielte.

Essen, die mittlerweise Zweitligaprofi Jonas Ellwanger gebracht hatten, ließ sich aber nicht abschütteln und blieb im Offensivspiel brandgefährlich, kam nun vor allem über die Außen zu vielen Abschlüssen. Daraüber hinaus purzelten nun die 7m-Strafwürfe nur so, insgesamt bekam Essen 9 Stück zugesprochen, die Homscheid alle schnörkellos verwandelte. Dennoch konnte der LSC zunächst an der Überlegenheit der ersten Hälfte anknüpfen und setzte sich bis zum 17:24 weiter ab. Nach einer Überzahl und einer unmittelbar folgenden doppelten Unterzahl schlug Essen zurück, plötzlich war der Vorsprung auf § Tore geschmolzen beim 22:25. Nun reihten sich beim LSC aber wieder gute Angriffe aneinander und man zog wieder auf 7 Tore davon, 25:32 12 Minuten vor Ende bedeutete aber noch keine Vorentscheidung.

Nun ließ die Angriffswucht des LSC etwas nach, man leistete sich einige Abspielfehler und 2 Fehlwürfe, die Essen eiskalt ausnutzte. So stand es 3 1/2 Minuten vor Ende plötzlich nur noch 32:33. DEr LSC hielt dem Druck nun stand, bei Benni Richter 32:35 war die Entscheidung gefallen, daran änderte auch die offene Manndeckung der Gastgeber nichts mehr.

Kapitän Chris Wolf: „Zunächst geht der Dank an die vielen Longericher, die uns nach Essen begleitet haben, teils mit Trommeln und Trompeten. Wir haben das Spiel verdient gewonnen, war das ganze Spiel in Front und fahren zufrieden nach HAuse, auch wenn wir in meinem Kernarbeitsbereich, in der Defensive, sicherlich nicht optimal gespielt haben. Aber das hat ja auch immer mit einem guten Gegner zu tun. Aber wir sind ruhig geblieben und konnten die Serie ausbauen, das zählt.“

Trainer Chris Stark: „Für die Zuschauer ein Hammerspiel mit vielen Toren, für meinen Trainerkollegen Weisz und mich natürlich ob der vielen Gegentore teilweise nervenaufreibend, aber lieber so als ein langweiliges 20:19. Ich finde wir haben es bis auf die Phase zwischen 45 und 55. Minute vorne gut gemacht, haben im gebundenen Spiel viele gute Wurfmöglichkeiten herausgespielt. Wir sind über weite Strecken konsequent ins Tempospiel gegangen und konnten so einige einfache Tore verbuchen. Mit der Abwehrleistung sind wir unzufrieden, das können wir besser. Nach einer komplizierten Trainingswoche ohne etatmäßige Torhüter und mit wenigen Jungs auf der Platte war das heute sehr gut und wichtig.“

 

Ein Blick auf die Statistik verrät, dass die torhungrige LSC-Offensive kein Einzelfall ist: so erzielte man mit 317 Toren diese Saison bislang die meisten Feldtore. Nur Spitzenreiter Krefeld (307 Tore) und der nächste Gegner VFL Gummersbach II (304) erzielten ebenfalls über 300 Tore. Das Spiel gegen Gummersbach am kommenden Samstag verspricht also ebenfalls ein torreiches Spiel zu werden.

Statistik gegen Essen: Homberg (1.-45. Min, 53.-60.), Briese (45.-53. Min), Ruch (bei 1 7m), Zimmerman 9, Tomassini 5, Dahlke 2, Richter 8, Schulz 5/2, Koenen 2, Peters, Wolf, Pyszora 6, Thöne, Lux

Tabelle: SPIELE UND TABELLE

 

 

 

 

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