AllgemeinKOENEN BRILLIERT BEI ABSCHIED UND LSC-SIEG

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LONGERICHER SC KÖLN – TUSEM ESSEN 36:28 (18:14)

 

Am Samstagabend feierte der LSC in der gut besuchten Halle in Longerich einen hervorragenden Abschluss der Hauptrunde und besiegte den Gast aus dem Ruhrgebiet mit 36:28.

Es war das letzte Spiel von DAniel Koenen, der sich nun in ärztliche Behandlung begibt und das seit langem ausgesprochene Sportverbot umsetzt. „Daniel Koenen: „Ich brauchte diesen sportlichen Abschluss, wollte mit der Mannschaft zum Abschluss der aktiven Laufbahn unbedingt noch Siege feiern und habe dafür alles versucht, um auf der Platte zu stehen. Der Abschied war sehr emotional, der ganze Tag war schon sehr bewegend. Klasse, dass wir eine gute Leistung geschafft haben und die Hauptrunde versöhnlich abschließen konnten. In der Liga-Pokal-Runde werde ich nun von der Bank unterstützen. Ein Dank geht an die LSC-Fans, die mich immer toll unterstützt haben und am Samstag für unvergessliche Momente sorgten.“

Dass Koenen neben und vor allem auf der Platte fehlen wird, zeigte er mit einem tollen Spiel, er steuerte 6 Treffer zum Sieg bei.

Nach dem 36:28 in Menden, 34:26 in Gensungen, 33:23 in Volmetal und nun dem 36:28 gegen Essen zeigte der LSC, dass man sich in guter Form befindet und den Widrigkeiten der letzten Woche erfolgreich getrotzt hat. Am Samstag fehlten Max Zerwas (erkrankt) und Bennet Johnen, der sich wie Benni Richter (im Verlaufe des Spiels) beim Aufwärmen mit muskulären Problemen abmeldete. Für den Rest des Kaders war am Ende der englischen Woche Belastungssteuerung angesagt, auch wenn das gar nicht mehr so einfach war, als Daniel Koenen gegen Ende mit einer Knieverletzung ausfiel. Trainer Chris Stark:“Man merkte schon, dass die Konzentration nicht über 60 Minuten komplett da war, was beim dritten Spiel in so kurzer Zeit normal ist. Aber dadurch waren wir streckenweise in der Verteidigung etwas nachlässig und im Abschluss nicht so konsequent.“

Dennoch konnte der LSC einen Start-Ziel-Sieg einfahren, der nur zwischendurch zu wackeln drohte. Nach dem 2:1 von Koenen schafften es die Longericher, den Vorsprung peu a peu auszubauen. Mit einem sehr guten Tjorven Homberg im Tor und einem ordentlichen Angriffsspiel zog man über 8:4 auf 12:7 davon, man hatte in einen sehr guten Spielrhythmus gefunden und erspielte sich sehenswerte Chancen. Von diesen ließ man gegen den eingewechselten Stumpf im Essener Tor jedoch recht viele Gelegenheiten liegen. Stark: „Wir scheitern in dieser Phase 7 Mal freistehend bis zur Pause, bis zur Pause wäre eine klarere Führung möglich gewesen, so hielten wir Essen am Leben.“ Nach zwischenzeitlichem 17:11 hieß der Halbzeit-Vorsprung nur 18:14.

Und das war noch nicht alles mit der Essener Aufholjagd: die Gäste arbeiteten sich auf 19:17 geran. Nach dem 22:19-Anschluss durch Homscheid in der 37. Minute zog der LSC das Tempo allerdings wieder an und erzielte einen 4-0 Lauf zur 26:19-Führung. Der LSC drückte weiter auf das Gaspedal und führte 12 Minuten vor Ende durch Matthias Peters mit 33:23, ehe Koenen mit Knieverletzung ausfiel und die Mannschaft ein wenig geschockt war, hätte man Koenen doch lieber unter Applaus vom Feld getragen. So lief das Spiel ein wenig aus, dennoch fielen noch weitere sehenswerte Treffer, am Ende stand ein verdienter 36:28 gegen gut kämpfende Essener, die nun in der Abstiegsrunde um den Klassenverbleib kämpfen und mit einem Sieg gegen Volmetal im Nachholspiel am Mittwoch mit besten Chancen in die Runde gehen.

In der Tabelle machte der LSC einen Satz auf Rang 3 und schaut nun auf die Nachholspiele der Bergischen Panther (bei SGSH) und Opladen (bei VfL Gummersbach 2). Ob es letztlich in der Endabrechnung der Hauptrunde Rang 2,4 oder 5 wird, hat für die anstehende Pokalrunde keine Auswirkung.

Für den LSC geht es nun in der Liga-Pokal-Runde weiter, in der die Plätze 3-6 der dritten Ligen um Tickets für die erste DHB-Pokal-Runde kämpfen. Am Sonntag wurde der LSC vom Spielleiter informiert, dass es am ersten April-Wochenende weitergeht. Die coronabedingten Nachholspiele lassen den angepeilten Termin am letzten März-Wochenende unrealistisch erscheinen. Gespielt wird in „regionalen Gruppen“, Genaueres wie das Teilnehmerfeld und die genauen Ansetzungen erfhren die Vereine zu Beginn der kommenden Woche, wenn alle Nachholspiele absolviert wurden.

Nach dem Spiel flossen dann Tränen, als Daniel Koenen seine Ehrenrunde drehte und man gemeinsam mit der Halle „En unsrem Sportclub“ (abgewanelt vom Fööss-Klassiker En unsrem Veedel) sang.

 

BILDERSTRECKE: BILDER STRECKE THOMAS SCHMIDT

STATISTIK: STATISTIK LSC – ESSEN

SPIEL IM RE-LIVE: RELIVE BEI SPORTDEUTSCHLAND TV

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