AllgemeinLSCNACHWUCHSERLÖSUNG ERST ZUM ABPFIFF

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Durch einen dramatischen 22:21-Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten TuS Opladen sichert sich die D1 des Longericher SC vorzeitig die Meisterschaft in der Kreisliga.

Die Ausgangslage vor dem Spiel gegen den Tabellenzweiten TuS Opladen war klar: Mit einem Sieg wird der D1 des Longericher SC die Meisterschaft in der Kreisliga – der höchsten Spielklasse für die D-Jugend – nicht mehr zu nehmen sein. Eine Niederlage oder ein Unentschieden würde dagegen zu einem verzögerten Herzschlagfinale führen: Wegen Corona-Absagen kommt es noch zu einigen Nachholspielen, und die D-Jugend hätte bis zum letzten Pfiff warten müssen: reicht es – oder reicht es nicht? Um sich eine solche Hängepartie zu ersparten, gab Trainer Felix Schreppel die Devise vor: „Nur, wenn wir heute gewinnen, haben wir den Titel sicher.“

Beide Teams spielten nahezu in Bestbesetzung, und von Beginn an entwickelte sich ein Spiel, wie es die vielen anwesenden Eltern und Fans erwartet hatten: schnell und hochklassig, überaus spannend – und sehr fair. Was auch an der hervorragenden Leitung von Schiedsrichter Alexander Koep lag.

 

Mitte der 2. Halbzeit: Der Gast führt

Den besseren Start erwischte der Gast: Nach zweieinhalb Minuten ging der TuS Opladen mit 4:2 in Führung, der Gegner spielte von Beginn an schnell und variabel, die LSC-Abwehr bekam zunächst wenig Zugriff und verlor im Angriffsspiel ungewohnt viele Bälle. Ganz klar: Die Nervosität war zu spüren. Doch diese legte sich nach fünf Minuten. Vier Tore in Folge sorgten für eine 6:4-Führung für Longerich – das Spiel war zunächst einmal gedreht. Bis zur Pause verteidigte das Team den knappen Vorsprung, Halbzeitstand: 13:11 für die D1 des LSC.

Nach Wiederanpfiff wiederholte sich das Bild vom Beginn des Spiels: Wieder war der TuS Opladen präsenter und deckte konzentrierter. Über den Ausgleichstreffer zum 15:15 erspielten sich die Gäste in der 28. Minute eine Zwei-Tore-Führung zum 17:15. Auszeit LSC, zwölf Minuten vor Schluss – und die LSC-Trainer Felix Schreppel und Marcel Spies fanden die richtigen Worte: „Was meint ihr, wie stark und selbstbewusst Opladen jetzt spielen wird. Da müssen wir jetzt gegenhalten!“ Und: „Wir drehen das Spiel über unsere Defense!“

 

Die Bank hilft mit

Gesagt, getan. Der LSC intensivierte die Abwehrarbeit, unterstützt von der Bank, die mit ihrem „Defense, Defense!“-Rufen den Adrenalinspiegel des Teams zusätzlich steigen ließ. Zehn Minuten vor Schluss ging der LSC wieder in Führung, 18:17. Durch die konzentrierte Deckung kamen die besten Opladener Spieler kaum noch zum Zug, im Angriff behielten die LSC-Schützen die Nerven. Fünf Minuten vor Schluss stand es 21:18 für den LSC, Luna (5 Tore) und Leo Külker (7) sowie Nick Srugies (5) erwiesen sich auch dieser Phase als besonders treffsicher, Torwart Max Brozek hatte seine stärkste Phase. Das war’s, oder?

Nein, das war’s noch nicht. Es kam zu einem Finale, wie man es nur im Handball erlebt.  Schon im Hinspiel hatte der LSC in Opladen kurz vor Schluss mit drei Toren geführt, bevor der große Rivale um die Meisterschaft auf eine offensive Deckung umstellte und das Spiel durch diesen taktischen Zug beinahe noch drehen konnte. So kam es auch im Rückspiel: Die Gäste störten den LSC nun schon sehr früh im Spielaufbau. Vorne trafen die Longericher zweimal die Latte, der Vorsprung schmolz. Zwei Minuten vor Schluss, beim Stand von 22:21 für den LSC, rückten die Opladener noch weiter nach vorne. Das Positionsspiel wurde nun komplett aufgelöst, das Spiel wurde wild. Nun ging es darum, die Ruhe zu bewahren. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn sich hier und jetzt entscheidet: Meisterschaft, ja oder nein?

 

Noch 22 Sekunden, der Gast hat den Ball

Ein letzter Angriff für den TuS Opladen – und die LSC-Defense gab alles: zustellen, blocken, den Gegner keine Sekunde aus den Augen lassen, um jeden Ball kämpfen. Einmal kamen die Gäste noch durch, aber Versuch der Gäste wurde von Torhüter Levin Ergan pariert, der erst kurz davon eingewechselt worden war. „Für einen solchen Moment spielt man Handball“, sagte der Keeper später glücklich und erleichtert. Aber Schuss war noch immer nicht: Eine letzte eine Auszeit, noch 22 Sekunden auf der Uhr, Opladen hat den Ball. „Die Mitte dicht machen, keinen Wurf zulassen – aber bloß keinen Siebenmeter riskieren!“ Ein Spiel auf des Messers Schneide. Dann die der Abpfiff: 22:21 – das ist die Meisterschaft. Und das LSC-Trainerteam hatte Recht behalten: Den Sieg holte sich das Team in der Defense.

 

Das Meisterteam der D1:

Tor:

Maximilian Brozk,

Levin Ergan

 

Feld:

Tookse Boehme (2 Tore)

Mats Bluemchen (1)

Raphael Reis

Nando Schuchardt

Nick Srugies (5)

Arvid Oelze

Louis Suerland (1)

Rufus Himmelsbach

Jan Kuhlmann

Luna Külker (5)

Lilly Fißmer

Mia Maciejewski (1)

Leo Külker (7)

Vita Morinello

 

Der LSC gratuliert der gesamten Mannschaft zur gewonnenen Kreisliga-Meisterschaft. SAY U A LSC

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