AllgemeinLSC UNTERLIEGT LEMGO LIPPE

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LONGERICHER SC KÖLN – HANDBALL LIPPE 30:33 (14:15)

In einem sehenswerten temporeichen Handballspiel musste der LSC im ersten Spiel der Ligapokalrunde eine knappe Niederlage einstecken und verlor gegen die Zweitvertretung des Bundesligisten TBV Lemgo mit 30:33.

Das Spiel begann mit der schnellsten 2min-Strafe der Saison, als Chrisi Wolf unberechtigterweise nach einer minimalen Berührung am Außenspieler für 2min des Feldes verwiesen wurde. Nicht die einzige Unsicherheit der schwachen Schiedsrichter, die in einem sehr fairen Spiel 2min-Strafen nach Belieben verteilten, beim LSC gänzlich auf 7m-Strafwurfentscheidungen verzichteten, obwohl die Deckung das ein oder andere Mal im 6m Kreis verteidigt hatte. Doch das war an diesem Abend nur eine Randnotiz und nur einer von vielen Gründen, warum der LSC die ersten Pokal-Punkte nicht einfahren konnte.

Das Spiel begann ausgeglichen, aber das Pendel schlug immer leicht zu Gunsten der Ostwestfalen aus, eine knappe 15:14-Gäste-Führung zum Pause war folgerichtig. Dann drehte der LSC auf, konnte nach der Pause auf 20:18 davonziehen, eine 2min Strafe gegen Zimmermann nahm der LSC-Dominanz der Anfangsminuten jedoch den Schwung. Lemgo glich wieder aus und konnte in der Folge in einem Kopf an Kopf Rennen immer wieder vorlegen. Dass es dazu kam, lag insbesondere an der LSC-Chancenverwertung und an der Deckungs-/Torwartleistung, die an diesem Abend gegen hervorragend aufgelegte Lipperländer nicht optimal war. Das Torwart-Duell entschied jedenfalls der Gast eindeutig für sich (7 Paraden LSC, 18 Paraden Lemgo), am Ende verkürzte der LSC zwar nochmal auf 29:31, konnte den Bock aber nicht mehr endgültig umstoßen.

Trainer Chris Stark: „Wir sind natürlich maßlos enttäuscht, wollten heute mit einem Sieg starten. Meiner Meinung nach haben wir heute im Angriff spielerisch eine der besten Leistungen der Saison abgeliefert, leider haben wir 20 Fahrkarten geschossen, davon 13 aus allerbester Einwurfposition nach gut gespielten Angriffen. Vom Spielerischen her war es top, aber die Abschlussqualität hat nicht gestimmt. Das ist die eine Seite der Medaille. Die Kehrseite ist eine Defensiv-Leistung, die von erster bis letzter Minute nicht dem entspricht, was wir uns vorstellen, sowohl im Tor als auch im Verbund. Das geht besser und das werden wir bereits am Freitag in Ahlen besser machen müssen, um was zählbares mitzunehmen.“

Ein Höhepunt des Spiels war das Drumherum: Halle proppevoll, die meisterlichen Jugendmannschaften wurden verdientermaßen geehrt (Extrabericht folgt), das war klasse!

STATISTIK LSC – LIPPE

BILDERSTRECKE VON THOMAS SCHMIDT

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