AllgemeinLSC HOLT AUSWÄRTSSIEG

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LIT 1912 – LONGERICHER SC KÖLN 30:32 (15:14)

 

Es war 21.43 Uhr: Nach 103 Minuten war es vollbracht: im längsten Spiel der LSC-Drittligageschichte sicherte sich die Mannschaft um Toptorjäger Lukas Schulz die Punkte bei Lit 1912 und behielt in einer knappen Schlussphase kühlen Kopf und siegte 32:30.

Die lange Spielzeit kam wegen einer defekten Hallenuhr zustande. Als Ersatz hatte die Heimmannschaft eine Lösung mit IPad und via Airplay verbundenen Fernseher als Anzeige. Die Verbindung stotterte aber andauernd, teilweise stand die Zeit auf der Anzeige minutenlang. Diese schlechte Lösung sorgte dann immer wieder für Pause, insgesamt 6 Mal in dem Spiel wurde das Spiel für einige Minuten unterbrochen, um die Uhr zu Re-starten oder zu aktualisieren. Sehr unschön für Spieler und auch für die Zuschauer, die teilweise nicht wussten, wie es steht. Dass auch die LSC-Zuschauer vor den Bildschirmen einen schlechten Service erlebten und der Sportdeutschland-Stream streckenweise ausfiel, passte ins Bild der desaströsen technischen Organisation.

Das Spiel startete mit einem Übergewicht für den LSC, der an dem Abend ohne Dahlke, Lincks und Peters auskommen musste. Da auch Richter und Thöne vor dem Spiel fraglich waren und über einen Einsatz kurzfristig entschieden wurde, waren die Sorgenfalten im LSC-Lager tief. Richter und Thöne sagte ihren Einsatz letztlich zu. Die LSC-Verteidigung war anfangs hervorragend, man ging erstmals mit 3 Toren in Führung beim 7:4 nach 13 Minuten. In den Folgeminuten hatte der LSC 4 Alu-Treffer, so kam LiT heran und ging nach einigen schwachen LSC-Minuten in Führung. Die Begegnung blieb aber ausgeglichen und LiT hatte zur Pause eine hauchdünne 15:14 Führung inne.

Einige Minuten brauchte der LSC dann, um wieder auf Temperatur zu kommen. Dumm nur, dass man da bereits mit 15:18 in Rückstand geraten war. Drei Tore in Folge glichen die Begegnung wieder aus, nun entwickelte sich eine unfassbar spannende Partie mit wechselnden Führungen. Keine Mannschaft konnte sich mit 2 Toren absetzen, bis beim 29:29 auch schon die letzten Minuten und die absolute Crunchtime angebrochen war, 3 Minuten waren noch zu spielen. In einem Moment, wo die Referees bereits das „Passiv-Zeichen“ angesetzt hatten, gelang Benni Richter ein feines Anspiel an Dustin Thöne. der vollstreckte. Die inkludierte 2min-Strafe gegen Klesniks spielte dem LSC in die Karten. Nach einem vom inzwischen eingewechselten Elvan Kromberg abgewehrtem Wurf des LiT-Altinternationalen Bagaric hatte der LSC nun eine Überzahlsituation im Angriff, die Nico Pyszora nutzte und die Begegnung zum 31:29 vorentschied. Der letzte Treffer des Abend zum 32:30 in der Schlusssekunde war dann Lukas Schulz vorbehalten, der 14/5 Treffer zum Sieg beigesteuert hatte.

Trainer Chris Stark: „Wir fahren zufrieden nach Hause. Der knappe Sieg geht in meinen Augen in Ordnung, wir hätten es mit besserer Chancenverwertung schon früher in unsere Richtung lenken können, aber das ist letztlich unwichtig. Es zählen die 2 Punkte, die sich die Mannschaft heute erkämpft hat. Einige Spieler waren ob mangelnder Wechseloptionen am Limit, klasse, dass wir in der Schlussphase dennoch konzentriert und zielstrebig blieben.“

Link Statistik: STATS LIT-LSC

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