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		<title>Pokalwunder in Longerich: LSC wirft Zweitligisten Nordhorn-Lingen aus dem DHB-Pokal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Verena Esser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 20:38:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was für ein Abend in Longerich! Der LSC Köln hat für eine sensationelle Pokalüberraschung gesorgt und den Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen in einem packenden Handballkrimi mit 37:35<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lsc-koeln.de/pokalwunder-in-longerich-lsc-wirft-zweitligisten-nordhorn-lingen-aus-dem-dhb-pokal">Pokalwunder in Longerich: LSC wirft Zweitligisten Nordhorn-Lingen aus dem DHB-Pokal</a> erschien zuerst auf <a href="https://lsc-koeln.de">LSC Köln</a>.</p>
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									<p>Was für ein Abend in Longerich!</p><p>Der LSC Köln hat für eine sensationelle Pokalüberraschung gesorgt und den Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen in einem packenden Handballkrimi mit 37:35 (20:22) aus dem DHB-Pokal geworfen. Vor 500 Zuschauern entwickelte sich ein Spiel, das spätestens in der Schlussphase niemanden mehr auf den Sitzen hielt – und an dessen Ende Spieler, Trainer und Fans gemeinsam das Pokalwunder von Longerich feierten.</p><p>Von der ersten Sekunde an war zu spüren, dass sich der LSC an diesem Abend keineswegs mit der Rolle des Außenseiters zufriedengeben wollte. Die Mannschaft von Trainer Chris Stark zeigte keinerlei übergroßen Respekt vor dem klassenhöheren Gegner und begegnete Nordhorn-Lingen auf Augenhöhe.</p><p>Es entwickelte sich zunächst ein völlig ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen. Nach dem 8:10 übernahm der LSC zunehmend das Kommando. Lennart Wörmann traf zum 11:10, Lennart Leitz legte das 12:10 nach und wenig später setzte sich Longerich erstmals deutlicher ab. Jonas Kämper sorgte mit zwei Treffern für das 17:13, beim 18:14 betrug der Vorsprung sogar vier Tore.</p><p>Doch der Zweitligist zeigte seine Qualität. Vor allem in der Schlussphase der ersten Halbzeit bestrafte Nordhorn-Lingen die Longericher Unachtsamkeiten konsequent. Eine Zeitstrafe gegen Severin Henrich nutzten die Gäste, um wieder heranzukommen. Aus einer 20:19-Führung des LSC wurde bis zur Pausensirene ein 20:22-Rückstand.</p><p>Trotzdem war zur Halbzeit längst jedem in der Halle klar: Hier ist etwas möglich.</p><p>Genau das war auch die Botschaft in der Longericher Kabine. „Wir sind voll drin“, lautete die Überzeugung von Trainer Chris Stark. Statt abzuwarten, wie der Favorit aus der Pause kommen würde, sollte seine Mannschaft selbst das Zeichen setzen – und förmlich aus der Kabine heraus explodieren.</p><p>Gesagt, getan.</p><p>Was der LSC unmittelbar nach Wiederanpfiff auf die Platte brachte, war beeindruckend. Lennart Leitz verkürzte auf 21:22, dann übernahm Jonas Kämper. Innerhalb von nicht einmal zwei Minuten traf er dreimal hintereinander und drehte das Spiel auf 24:22. Lennart Wörmann vollendete den Longericher 5:0-Lauf schließlich zum 25:22. Die Halle war endgültig da – und der Favorit plötzlich mächtig unter Druck.</p><p>Von nun an entwickelte sich ein echter Pokalfight. Longerich verteidigte seine Führung mit Leidenschaft und hielt Nordhorn-Lingen immer wieder auf Distanz. Beim 29:26, 31:28, 32:29 und 33:30 lagen die Gastgeber jeweils mit drei Treffern vorne.</p><p>Dabei musste der LSC längst improvisieren. Lennart Niehaus, der zu Beginn noch das 2:1 erzielt hatte, konnte aufgrund von Problemen am linken Knie nicht weitermachen. Damit wurden die Wechselmöglichkeiten insbesondere im Rückraum immer geringer. Die Kräfte schwanden, jeder Angriff wurde mühsamer – doch der Glaube an die Sensation wuchs mit jeder Minute.</p><p>Und die 500 Zuschauer trugen ihren Teil dazu bei.</p><p>Die Stimmung in der Halle wurde immer außergewöhnlicher. Die Fans peitschten die Mannschaft nach vorne, während auf den Rängen langsam dieses ungläubige Gefühl entstand: Passiert das hier gerade wirklich? Erleben wir tatsächlich das Pokalwunder von Longerich?</p><p>Die Mannschaft beantwortete diese Frage immer wieder mit einem entschlossenen Ja.</p><p>Doch Nordhorn-Lingen gab sich nicht geschlagen. Aus dem 35:33 durch Lukas Schulz machten die Gäste ein 35:35. Tarek Marschall verkürzte zunächst auf 35:34, ehe Maximilian Lux per Siebenmeter 2:33 Minuten vor dem Ende tatsächlich den Ausgleich erzielte.</p><p>Jetzt war aus dem Pokalfight endgültig ein Handballkrimi geworden.</p><p>Noch 96 Sekunden waren zu spielen, als Lukas Schulz an die Siebenmeterlinie trat. Der Routinier behielt die Nerven und verwandelte zum 36:35.</p><p>Nordhorn nahm 38 Sekunden vor Schluss seine zweite Auszeit. Der Zweitligist hatte damit noch einmal die Gelegenheit zum Ausgleich.</p><p>Doch Longerich hielt stand.</p><p>Der letzte Nordhorner Angriff brachte nicht das 36:36. Der LSC bekam den Ball und Christian Stark nahm zehn Sekunden vor Schluss seine letzte Auszeit. Jetzt fehlten nur noch wenige Sekunden zur Sensation.</p><p>Als feststand, dass Nordhorn keine Antwort mehr finden würde, brachen in der Halle alle Dämme. Der Neuzugang Frederik Breithaupt setzte mit seinem Treffer zum 37:35 bei 60:00 Minuten noch den offiziellen Schlusspunkt.</p><p>Dann gab es kein Halten mehr.</p><p>Spieler, Verantwortliche und Fans lagen sich in den Armen. Die Anspannung von 60 dramatischen Minuten entlud sich innerhalb weniger Augenblicke. Auf den Rängen wurde gejubelt, gefeiert und umarmt – fast wie an Rosenmontag.</p><p>Der LSC Köln hatte es tatsächlich geschafft.</p><p>37:35 gegen die HSG Nordhorn-Lingen. Drittligist schlägt Zweitligist. Pokalsensation.</p><p>Zum Mann des Abends avancierte Jonas Kämper. Mit zwölf Treffern war er nicht nur erfolgreichster Longericher Torschütze, sondern prägte insbesondere mit seinen drei Toren unmittelbar nach der Halbzeit die vielleicht entscheidende Phase des Spiels. Lukas Schulz steuerte acht Treffer bei und behielt in der Schlussphase vom Siebenmeterpunkt die Nerven. Lennart Wörmann erzielte fünf, Lennart Leitz vier und Malte Nolting drei Tore. Einen wichtigen Anteil am Erfolg hatten zudem die beiden Torhüter Roman Babic und Lennard Kull, die jeweils ein starkes Spiel zeigten und mit ihren Paraden dafür sorgten, dass die Mannschaft auch in schwierigen Phasen im Spiel blieb.</p><p>Doch dieser Abend war weit mehr als die Leistung einzelner Spieler. Es war die Konsequenz einer Mannschaft, die vom ersten Angriff an daran glaubte, mit einem Zweitligisten mithalten zu können – und die diesen Glauben auch dann nicht verlor, als die Kräfte schwanden und Nordhorn in der Schlussphase immer näher kam.</p><p>Und es war ein Abend der Longericher Zuschauer, die aus einer Pokalpartie ein Heimspiel machten, das allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.</p><p>Das Pokalwunder von Longerich ist perfekt. Der LSC steht nach einem 37:35-Erfolg über die HSG Nordhorn-Lingen in der nächsten Runde des DHB-Pokals.</p><p>LSC-Tore: Jonas Kämper 12, Lukas Martin Schulz 8 (3/4 Siebenmeter), Lennart Wörmann 5, Lennart Leitz 4, Malte Nolting 3, Severin Henrich 2, Frederik Breithaupt 2, Lennart Niehaus 1.</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://lsc-koeln.de/pokalwunder-in-longerich-lsc-wirft-zweitligisten-nordhorn-lingen-aus-dem-dhb-pokal">Pokalwunder in Longerich: LSC wirft Zweitligisten Nordhorn-Lingen aus dem DHB-Pokal</a> erschien zuerst auf <a href="https://lsc-koeln.de">LSC Köln</a>.</p>
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