LSC erkämpft Punkt beim Tabellenzweiten – 28:28 in hitziger Atmosphäre
Der Longericher SC Köln hat sich im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten TV Gelnhausen einen hart erkämpften Punkt gesichert. In einer intensiven und emotionalen Drittligapartie trennten sich beide Teams vor 950 Zuschauern in der Rudi-Lechleidner-Halle 28:28 (19:15). Nach einem deutlichen Pausenrückstand bewies der LSC große Moral und kämpfte sich trotz schwieriger personeller Umstände eindrucksvoll zurück.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und setzten den LSC früh unter Druck. Gelnhausen nutzte technische Fehler der Kölner konsequent aus und zog schnell auf 3:0 davon. Zwar fand der LSC in der Folge besser ins Spiel, konnte den Rückstand jedoch nicht entscheidend verkürzen. Besonders die frühe Disqualifikation von Lennart Leitz (15.) sowie mehrere Zeitstrafen erschwerten den Spielfluss.
Bis zur 25. Minute blieb Köln dennoch in Schlagdistanz (12:11), ehe Gelnhausen in der Schlussphase der ersten Halbzeit eiskalt zuschlug. Mit hohem Tempo und konsequentem Umschaltspiel baute der TVG seinen Vorsprung aus und ging mit einer 19:15-Führung in die Pause.
LSC zeigt starke Reaktion nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der LSC deutlich stabiler. Die Abwehr agierte aggressiver, im Angriff übernahm vor allem Loic Kaysen Verantwortung und brachte sein Team Tor um Tor heran. Trotz weiterer Rückschläge – unter anderem der Disqualifikation von Jonas Kämper (48.) – ließ sich Köln nicht beirren.
In der Schlussviertelstunde entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Der LSC kämpfte sich über 25:25 (52.) zurück in die Partie, glich wenig später erneut aus und ging in der 59. Minute durch Lennart Woermann sogar erstmals mit 28:27 in Führung. Doch Gelnhausen behielt im letzten Angriff die Nerven: Jonathan Malolepszy verwandelte mit der Schlusssirene einen Siebenmeter zum 28:28-Endstand.
Moral, Kampf und ein verdienter Punkt
Angesichts eines Vier-Tore-Rückstands zur Pause, zweier Disqualifikationen und der lautstarken Kulisse darf der Punktgewinn als großer Erfolg für den LSC gewertet werden. Beste Werfer auf Kölner Seite waren Loic Kaysen (6 Tore) sowie Nico Pyszora, Malte Nolting und Jonas Kämper mit jeweils vier Treffern. Für Gelnhausen war Jonathan Malolepszy (6 Tore) am erfolgreichsten.
Der Longericher SC Köln bestätigte mit diesem Auftritt erneut, dass er in den Topspielwochen der Liga mit den Spitzenteams mithalten kann – und nahm nach der knappen Niederlage gegen Tabellenführer Saarlouis nun auch dem Tabellenzweiten einen Punkt ab.
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