LSC dreht Spiel in Homburg und bleibt auf Erfolgskurs
TV Homburg – Longericher SC Köln 31:37 (15:14)
Der Longericher SC Köln hat auch die Auswärtshürde beim TV Homburg genommen und einen verdienten 37:31-Erfolg (14:15) gefeiert. In einer Partie, die lange enger verlief als es das Endergebnis vermuten lässt, setzte sich der LSC vor allem dank einer starken zweiten Halbzeit durch und verteidigte damit seinen vierten Tabellenplatz
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Schwierige erste Halbzeit
Der LSC startete gut in die Partie und ging früh mit mehreren Treffern in Führung. Doch Homburg zeigte schnell, dass es sich im Abstiegskampf noch längst nicht aufgegeben hat. Die Gastgeber verteidigten aggressiv, gingen keinem Zweikampf aus dem Weg und nutzten Kölner Fehlwürfe konsequent aus.
Obwohl Köln in der Mitte der ersten Hälfte gute Chancen herausspielte, landeten viele Würfe nicht im Tor. Homburg nutzte diese Phase und drehte das Spiel – zur Pause lag der Tabellenletzte sogar mit 15:14 vorne.
Tempo entscheidet das Spiel
In der Halbzeitpause stellte der LSC die Weichen neu. Der Plan: das Tempo deutlich erhöhen und die konditionellen Vorteile ausspielen. Genau das gelang.
Nach Wiederanpfiff zog Köln das Spieltempo spürbar an. Ballgewinne, schnelle Mitte und konsequent gespielte Gegenstöße sorgten dafür, dass das Spiel zunehmend kippte. Besonders effektiv waren dabei Treffer ins leere Tor, da Homburg häufig mit dem siebten Feldspieler agierte.
„Wir wollten das Tempo deutlich erhöhen und den längeren Atem haben. Das hat dann Früchte getragen“, lautete die Analyse von LSC-Coach Chris Stark.
Allein in der zweiten Halbzeit erzielte der LSC 23 Treffer und übernahm spätestens zur Mitte des Durchgangs endgültig die Kontrolle.
Homburg kämpft – Köln bleibt cool
Ganz einfach wurde es dennoch nicht. Als Homburg noch einmal auf zwei Tore verkürzte, wurde die Atmosphäre in der Halle spürbar hektischer. Doch der LSC blieb ruhig, fand in den entscheidenden Momenten die richtigen Lösungen und setzte sich in der Schlussphase endgültig ab.
Starke Einzel- und Mannschaftsleistung
Bester Werfer des LSC war Jonas Kämper mit sechs Treffern, dicht gefolgt von Nico Pyszora und Lennart Niehaus (je sechs Tore) sowie Lukas Martin Schulz und Loic Kaysen (je fünf).
Damit präsentierte sich der LSC erneut als offensivstärkste Mannschaft der Liga und bestätigte seine derzeitige tolle Form.
Blick nach vorne
Mit dem Sieg festigt der LSC seinen Platz in der Spitzengruppe der Liga. Nach den intensiven Wochen kommt die nun folgende spielfreie Zeit gerade recht: Einige angeschlagene Spieler können in der anstehenden Länderspiepause regenerieren, bevor es in die nächste wichtige Phase der Saison geht und ein weiteres Highlight auf die Kölner Handballfans wartet: Doppelspieltag mit den FC-Frauen in der Longericher CVO-Halle am 28/3.
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