Longericher SC Köln – TuS 82 Opladen 32:28 (18:14)
Freitagabend, ausverkaufte LSC-Arena, Derbyzeit in Longerich – und am Ende bleiben die zwei Punkte in Köln. Der Longericher SC setzt sich in einem intensiven und hart umkämpften Lokalduell mit 32:28 gegen den TuS 82 Opladen durch.
Starker Rahmen, umkämpfter Beginn
Vor stimmungsvoller Kulisse, bei der beide Fanlager ihre Teams lautstark unterstützten, entwickelte sich von Beginn an das erwartet enge Spiel. Die Anfangsphase war sinnbildlich für den gesamten Abend: hohe Intensität, viel Kampf – aber auch Fehler auf beiden Seiten.
Opladen legte zunächst vor, ehe der LSC das Spiel im Laufe der ersten Halbzeit zunehmend an sich riss. Ohne spielerisch vollends zu überzeugen, setzten sich die Gastgeber Schritt für Schritt ab und gingen mit einer 18:14-Führung in die Pause.
„So richtig zufrieden waren wir zur Halbzeit trotzdem nicht. Es war ein leicht verkrampftes Spiel – ein klassisches Derby. Jeder Zentimeter wurde verteidigt“, lautete die Einordnung nach dem Seitenwechsel.
Opladen kämpft sich zurück
Bis zur 36. Minute (21:17) kontrollierte der LSC das Geschehen, ließ dann jedoch durch Nachlässigkeiten im Abschluss und im Passspiel die Gäste wieder herankommen. Opladen nutzte die Fehler konsequent und glich erstmals seit dem 6:6 wieder aus.
Zeitstrafen auf beiden Seiten und hochkochende Emotionen unterstrichen den Derby-Charakter. Die Rote Karte gegen Severin Henrich schwächte die Defensive zusätzlich – doch die Kölner behielten einen kühlen Kopf.
Cool in der Crunch-Time
In der entscheidenden Phase zeigte der LSC Moral. Statt die Kontrolle zu verlieren, blieb das Team ruhig, glaubte an die eigenen Stärken und agierte vorne deutlich konsequenter. Wichtige Paraden im Tor sowie eine stabile Defensive ebneten den Weg zum verdienten 32:28-Erfolg.
„Vielleicht hätten wir uns aus Trainersicht eine bessere Performance gewünscht, aber es war ein klassisches Derby – extrem umkämpft. Am Ende ist der Sieg absolut verdient“, so das Fazit.
Trotz personeller Sorgen
Die personelle Situation war dabei alles andere als optimal. Nolting, Kämper und Loic Kaysen konnten unter der Woche nicht trainieren, Niehaus war angeschlagen – dennoch stellten sich alle in den Dienst der Mannschaft und lieferten eine starke Leistung ab.
Mit dem Derbysieg springt der LSC zumindest vorübergehend auf Tabellenplatz drei und bleibt damit im Rennen um die Spitzenplätze.
Hausaufgaben gemacht – und ein Derby gewonnen.
Bevor es mit der schweren Auswärtsaufgabe in Homburg weitergeht, darf dieses Wochenende genossen werden.
Der LSC spielte in folgender Aufstellung: Kull, Babic; Pyszora, Henrich, Richter (1), Niehaus (8/2), Leitz, Schulz (6), Kaysen (1), Nolting (5), Kremp (2), Becker (2), Kämper (7)
Den gesamten Spielablauf könnt ihr hier nachlesen: LSC Köln vs. TuS 82 Opladen
Zusammenhängende Posts





1 Comment
[…] Longericher SC Hier den Artikel weiter lesen… […]