LSC reist als Favorit zum Schlusslicht nach Homburg
TVH – LSC, Samstag 14.3.26, 18.30 Uhr
Für den Longericher SC Köln steht am kommenden Wochenende das Auswärtsspiel beim TV Homburg an.
Auf dem Papier scheint die Rollenverteilung klar: Der LSC rangiert mit 31:15 Punkten auf Platz vier der Tabelle und hat sich in den vergangenen Wochen eine starke Ausgangsposition im Kampf um die oberen Plätze erarbeitet.
Homburg hingegen steht als Aufsteiger mit 6:40 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz.
Gerade deshalb warnt das Trainerteam vor einer trügerischen Ausgangslage. „Die Fallhöhe ist in solchen Spielen immer besonders groß“, lautet die Einschätzung von LSC-Trainer Chris Stark. Spiele gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller gehören oft zu den schwierigsten Aufgaben, weil sie mental besondere Anforderungen stellen.“
Homburg kämpft trotz Tabellenlage: Der TV Homburg war vor der Saison mit einigen ambitionierten Verstärkungen in die Spielzeit gestartet. Mehrere internationale Spieler – darunter portugiesische Akteure – sowie Leistungsträger wie Rückraumspieler Grbavac, Egelhof und Kreisläufer Schimmel sollten eigentlich für eine Platzierung im gesicherten Mittelfeld sorgen. Die Realität entwickelte sich jedoch anders. Trotz individueller Qualität blieb der sportliche Erfolg bislang aus. Dennoch ist der LSC gewarnt: In den letzten drei Heimspielen holte Homburg drei Punkte und zeigte, dass sich die Mannschaft noch längst nicht aufgegeben hat.
„Die verteidigen gut, gehen keinem Zweikampf aus dem Weg und spielen mit viel Emotion. Wenn man da mit ein paar Prozent weniger Intensität hingeht, kann das schnell unangenehm werden“, lautet die klare Analyse von Stark..
LSC mit Rückenwind – aber auch Personalsorgen
Der Longericher SC reist mit viel Selbstvertrauen ins Saarland. Die starke Serie der vergangenen Wochen hat das Team bis auf Platz vier der Tabelle geführt und den Anschluss an Rang drei hergestellt. Das Ziel bleibt klar: den Druck auf die Teams vor ihnen weiter aufrechtzuerhalten und die Verfolger hinter sich zu halten.
Allerdings muss der LSC erneut einige personelle Ausfälle verkraften. Neben Michel Gerfen und Mats Bertenbreiter fällt nun auch Robin Kremp mit einem Muskelfaserriss im Wurfarm aus. Zudem plagt sich Lennart Niehaus weiterhin mit Knieproblemen herum.
Dadurch könnte es zu Umstellungen im Rückraum kommen. Spieler wie Benjamin Richter, Lars Becker oder Nico Pyszora, die eigentlich eher auf den Außenpositionen zuhause sind, könnten situativ auch im Rückraum aushelfen.
Fokus auf die eigenen Hausaufgaben
Trotz der schwierigen Personallage ist die Marschroute klar: Der LSC will seine Erfolgsserie fortsetzen und die nächsten Punkte im Kampf um die Topplätze einfahren.
„Am Ende ist uns egal, wie das Spiel ausgeht – Hauptsache wir nehmen die zwei Punkte mit. Ein Sieg mit einem Tor würde uns völlig reichen“, heißt es aus dem Trainerteam.
Der Schlüssel wird sein, die eigene Intensität hochzuhalten und dem Tabellenletzten von Beginn an keine Hoffnung zu geben.
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