LSC Köln – HLZ Friesenheim-Hochdorf
Samstag, 06. Dezember 2025, 17:00 Uhr · LSC-Arena CVO-Schule
Am kommenden Samstag empfängt der LSC Köln um 17:00 Uhr das HLZ Friesenheim-Hochdorf zum letzten Heimspiel des Jahres. Die etwas frühere Anwurfzeit hat einen guten Grund: Nach dem Spiel möchte die Mannschaft gemeinsam mit den Fans in und an der Halle verweilen und bei einem kleinen weihnachtlichen Ausklang das erfolgreiche Jahr ausklingen lassen.
Ein starker Lauf – unterbrochen von einer Zwangspause
Der LSC geht mit beeindruckenden 14:2 Punkten aus den letzten acht Spielen in die Partie. Der Flow war nach dem starken Auftritt gegen Hanau eigentlich perfekt – doch die vom DHB eingeplante Spielpause aufgrund der Frauen-WM sorgte für eine ungewollte Unterbrechung.
„Wir waren in einem tollen Rhythmus und hätten den Schwung aus dem Hanau-Spiel gerne direkt mitgenommen“, so Trainer Chris Stark. Dennoch ist der Coach überzeugt, dass seine Mannschaft – wie in den vergangenen Jahren – auch dieses Mal wieder gut ins Wettkampftempo zurückfinden wird.
Bilanz spricht für den LSC
Der Gegner aus Hochdorf – die Zweitvertretung des Zweitligisten Eulen Ludwigshafen – liegt aktuell auf Platz 12. Die vergangenen vier direkten Duelle gingen alle an den LSC, was die Kölner auch diesmal in die Favoritenrolle bringt.
Ein Sieg wäre immens wertvoll: Mit zwei weiteren Erfolgen (gegen Hochdorf und eine Woche später in Düsseldorf) könnte der LSC zur Winterpause einen Punkt mehr holen als im Vorjahr – trotz des großen Umbruchs im Sommer. „Das wäre aus meiner Sicht richtig cool und ein Beweis, dass wir sehr gut gearbeitet haben. Aber diese 4 Punkte und die gute Laune unterm Weihnachtsbaum müssen auch erstmal her“, so Stark.
Spielstil der Gäste: jung, temporeich, eins-gegen-eins-stark
Hochdorf reist mit einer jungen, technisch guten Mannschaft an, die stark über Eins-gegen-eins-Situationen kommt. Für den LSC bedeutet das: gut verteidigen, die Räume eng machen und im Tempospiel die eigenen Stärken ausspielen.
Unterschätzen darf man den Gegner keinesfalls:
• Unentschieden in Gelnhausen
• Hoher Auswärtssieg in Schalksmühle
• Knappe Niederlagen zuletzt gegen Dutenhofen und Kirchzell
LSC Personalsituation
Weiterhin verzichten muss der LSC auf Lukas Martin Schulz, bei dem inzwischen feststeht, dass er erst im neuen Jahr wieder ins Training einsteigen kann. Die Reha nach der Schulterverletzung verläuft positiv, der 10. Januar wird als Rückkehrdatum anvisiert.
Leichte Blessuren gibt es bei: Lennart Niehaus (Knie), Lennart Wörmann (Hüfte), Loic Kaysen (noch nicht bei 100 %). Allesamt hoffen jedoch, einsatzfähig zu sein, insgesamt spricht Trainer Stark von „Klagen auf hohem Niveau“, denn das Team ist im Herbst weitgehend verletzungsfrei durchgekommen mit Ausnahme von Lukas Martin Schulz.
Ausblick
Mit einem Sieg könnte der LSC weiter Druck auf die Spitzengruppe machen und seinem Ziel näherkommen, mit einer starken Ausgangsposition in die Winterpause zu gehen. Umso wichtiger wird es sein, das eigene Tempospiel auf die Platte zu bringen und die defensive Stabilität der letzten Wochen wieder abzurufen.



