Der Longericher SC Köln vermeldet zum Ende der laufenden Spielzeit einen weiteren Abgang: Loic Kaysen wird den Verein im Sommer verlassen und sich dem Zweitligisten TV Großwallstadt anschließen.
Der luxemburgische Nationalspieler nutzt damit die Chance, den nächsten Schritt in seiner sportlichen Entwicklung zu gehen.
Der Wechsel erfolgte in enger Abstimmung mit dem LSC. Verein und Spieler standen im offenen Austausch, ehe Kaysen das Angebot aus Großwallstadt annahm. „Wir hätten Loic gerne behalten. Er hat uns in den vergangenen beiden Spielzeiten enorm weitergeholfen, vom TVG und Michael Spatz wurden wir frühzeitig über das Interesse informiert und hatten einen guten Austausch,“ betont Coach Chris Stark. „Wir gönnen Loic diesen Schritt ausdrücklich und es ist ein Zeichen für die gute Arbeit beim LSC, dass ein Spieler erneut in die 2. Liga wechselt. Wir sind so verblieben, dass wir im Austausch bleiben und ein Wiedersehen möglich ist.“
Kaysen war vor anderthalb Jahren von der HSG Krefeld Niederrhein nach Longerich gewechselt und entwickelte sich beim LSC zu einem wichtigen Faktor im Rückraum. Vor allem als flexibler Joker brachte er regelmäßig neue Impulse ins Spiel und profitierte von mehr Einsatzzeiten als zuvor. Diese Entwicklung machte ihn auch für höherklassige Vereine interessant.
Loic Kaysen zu dem Wechsel im Sommer: „Zunächst bin dem LSC sehr dankbar für die tollen Jahre, die ich in Köln verbringen durfte und ich weiß sehr zu schätzen, was der Club leistet und mir gegeben hat. Mir wurde es im ersten Jahr erlaubt, in Luxemburg die Sportsoldatenausbildung zu absolvieren parallel zur Saison. Der Verein hat einen hervorragenden Ruf und spielt attraktiv, so bin ich überhaupt erst sichtbar für die 2. Liga geworden. Deswegen gehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge, nehme gerne die Herausforderung 2.Liga an aber ich bleibe natürlich mit den Jungs im Austausch, überhaupt, man sieht sich immer zwei Mal im Leben und ich werde natürlich für den Rest der Saison alles reinlegen für den LSC.“
Der Longericher SC Köln bedankt sich schon jetzt bei Loic Kaysen für seinen Einsatz und wünscht ihm für die Zukunft in Großwallstadt sportlich wie persönlich alles Gute.




