Der Longericher SC steht vor emotionalen Abschieden: Mit Nico Pyszora und Michel „Litti“ Gerfen verlassen zwei Spieler den Verein, die in den vergangenen Jahren nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ihre Spuren hinterlassen haben.
Nico Pyszora geht in Standby-Modus
Mit dem 27-jährigen Nico Pyszora verabschiedet sich ein echter kölscher Jung aus dem aktiven regelmäßigen Handball und wird seinen festen Kaderplatz räumen und fortan nur noch sporadisch aushelfen. Seit seinem Wechsel zum LSC 2019 prägte er das Spiel des LSC auf der rechten Seite nachhaltig.
Mit seinem starken linken Arm, seinem Tempo und seinem ausgeprägten Torriecher entwickelte sich Nico schnell zu einem Leistungsträger – und zu einem Spieler, auf den in entscheidenden Momenten stets Verlass war.
Doch nicht nur sportlich war er eine feste Größe. Nico stand wie kaum ein anderer für Identifikation, Einsatz und Nähe zum Verein.
Aus beruflichen Gründen wird er seine aktive Karriere nach der Saison beenden.
„Als kölscher Jung für den LSC zu spielen, war für mich etwas ganz Besonderes. Ich habe hier viele Momente erlebt, die ich nie vergessen werde – umso schwerer fällt mir der Abschied. Auch wenn mich die LSC-Fans sicherlich nochmals spielen sehen werden, wenn Not am Mann ist,“ sp Pyszora.
Michel „Litti“ Gerfen sagt nach vier Jahren Goodbye
Auch Michel „Litti“ Gerfen wird den Longericher SC Köln im Sommer verlassen. Seit 2022 trug er das LSC-Trikot und entwickelte sich über die LSC-Zweite zu einem wichtigen Bestandteil der Drittliga-Mannschaft.
E kämpfte sich nach oben und überzeugte mit seiner Präsenz auf dem Feld, seiner körperlichen Stärke und seinem unermüdlichen Einsatz. Schnell wurde er auch abseits des Spielfelds zu einer festen Größe im Verein als Jugendtrainer und LSC-Camp-Trainer – und wurde zum Publikumsliebling.
„Die Zeit beim LSC war für mich etwas ganz Besonderes. Ich habe mich hier sportlich und vor allem menschlich weiterentwickelt. Die Momente, die Menschen und das Umfeld – das werde ich nie vergessen. Köln bleibt für mich immer ein Stück Heimat und ich danke allen, dei mir diese zweite Heimat beschert haben,“ so Gerfen.
Für Litti steht nun die Rückkehr in die Heimat an – verbunden mit neuen sportlichen Perspektiven beim Heimatverein und Master-Studium an der Uni Bielefeld.
Mehr als nur zwei Abgänge
Zwei Abschiede, die weh tun.
Zwei Geschichten, die bleiben.
Wir sehen uns wieder!
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